Emil und der Plätzchenzauber
Es duftet nach Zimt, draußen schneit es, und Heiligabend ist ganz nah. Emil, Mila und Opa Heinz backen Plätzchen und machen sich auf den Weg durchs verschneite Dorf. Was passiert, wenn ein Korb nicht leerer, sondern voller wird?
Verwendete Fotos – und was daraus wurde


Emil
Person, 6 Jahre


Mila
Person, 3 Jahre

Opa Heinz
Person, 71 Jahre · ohne Foto
So wurde es gestaltet
- Held
- Emil, 6 Jahre
- Thema
- Feiertage
- Motiv
- Weihnachten
- Botschaft
- Teilen
- Stil
- Aquarell
- Format
- Quadratisch
- Seiten
- 8 Bildseiten
- Schrift
- Nunito
- Widmung
- Frohe Weihnachten von Oma und Opa
- Figuren
- Emil, Mila, Opa Heinz
Dasselbe für dein Kind?
Wir übernehmen Motiv, Botschaft und Stil – du ergänzt nur deine Figuren. In wenigen Minuten ist dein Buch fertig.
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Bild links, Text rechts – so sieht es auch gedruckt aus.

Es war der Tag vor Heiligabend, und draußen fiel leiser Schnee. Emil stand auf dem Hocker und drückte seine Nase am Küchenfenster platt. Die Flocken tanzten langsam am Glas vorbei. „Opa Heinz, wann ist endlich Weihnachten?“, fragte er. „Bald, mein Junge“, sagte Opa Heinz mit einem Augenzwinkern. „Vorher wartet ein kleines Geheimnis auf uns.“ Mila hüpfte herbei. „Geheimnis!“, rief sie. „Pssst“, flüsterte Emil, und seine Augen wurden ganz groß. Im Ofen duftete es nach Zimt und Butter.
1
Opa Heinz holte die große blaue Keksdose mit den Sternen vom Regal. „Heute backen wir Plätzchen“, sagte er. „So viele, dass es für alle reicht.“ Emil rollte den Teig aus und presste vor Eifer die Zunge zwischen die Lippen. Mila durfte das Mehl pusten. Puff! Eine weiße Wolke stieg auf, und alle lachten. „Jetzt sehen wir aus wie Schneemänner!“, kicherte Emil. „Hatschi!“, machte Mila und kicherte mit. Opa Heinz lachte, bis seine Augen glänzten. Mila hatte Mehl auf der Nase und war sehr stolz darauf.
2
Sie stachen Sterne, Herzen und kleine Tannenbäume aus. Emil legte jedes Plätzchen vorsichtig aufs Blech. Erst blickte er nachdenklich, dann lächelte er hell. „Wer bekommt die ersten?“, fragte Mila und stellte sich auf Zehenspitzen. Emil überlegte. „Wir teilen sie! Dann haben alle eins.“ „Das machen wir“, sagte Opa Heinz und nickte froh. Er öffnete die Ofenklappe, und warme Luft strömte heraus. Der Ofen summte leise, und die Küche duftete wie ein Weihnachtstraum. „Mmh“, seufzte Mila, „das riecht nach Glück.“
3
Als die Plätzchen golden und warm waren, packte Emil sie vorsichtig in einen Korb. Mila legte ein rotes Band obenauf. „Wir bringen den Nachbarn welche“, sagte Emil. Opa Heinz zog seinen Schlitten aus dem Flur. „Dann los, meine Weihnachtsbäcker!“ Draußen glitzerte der Garten, und große Flocken tanzten vom Himmel. Emil hielt den Korb fest und strahlte vor Vorfreude. Mila streckte die Zunge heraus und fing eine Flocke. „Die schmeckt nach Winter!“, lachte sie. Unter dem Apfelbaum knirschte der Schnee bei jedem Schritt.
4
Der Schlitten knirschte leise über den Dorfweg. Die Dämmerung färbte den Schnee ganz blau, und in den Fenstern leuchteten warme Lichter. Mila saß obenauf und hielt den Korb fest. An der ersten Tür öffnete eine alte Nachbarin und staunte. „Frohe Weihnachten!“, riefen Emil und Mila gemeinsam. Emil reichte ihr stolz ein Plätzchen. „Oh, wie lieb von euch“, sagte die Nachbarin und strahlte. Opa Heinz stand hinter dem Schlitten und lächelte. Emil spürte ein warmes Kribbeln im Bauch, wie ein kleiner Stern.
5
So ging es von Haus zu Haus. Der Schlitten knirschte leise durch den blauen Schnee. Jeder bekam einen Stern, ein Herz oder einen Tannenbaum. Und jeder gab etwas zurück: ein Lächeln, eine Mandarine, ein Lied. „Schau mal, Opa, unser Korb wird gar nicht leer, er wird voller!“, staunte Emil. „Das ist die Magie des Teilens“, sagte Opa Heinz lachend. Mila drückte eine Mandarine an ihre Wange und kicherte. „Sie duftet wie Weihnachten!“, rief sie. Emil wurde ganz warm ums Herz.
6
Als es dunkel wurde, kehrten sie heim. Im Wohnzimmer brannten Kerzen am Weihnachtsbaum, und der Holzstern leuchtete ganz oben. Im Kamin knisterte leise das Feuer. Emil und Mila packten den Korb auf dem Teppich aus. Mandarinen, Nüsse und selbstgemalte Karten lagen darin. „So viele Geschenke, und wir haben nichts gekauft“, staunte Emil. Mila legte ihre Karte an den Baum und seufzte glücklich. „Das ist der schönste Heiligabend“, flüsterte sie. Opa Heinz saß auf dem Sofa und sah den beiden gerührt zu.
7
Zum Schluss setzte sich Opa Heinz aufs Sofa, und die Kinder kuschelten sich an ihn. Er erzählte die schönste Geschichte vom kleinen Stern, der sein Licht verschenkte. „Und wurde der Himmel dunkler?“, fragte Mila leise. „Nein“, sagte Opa Heinz. „Er wurde heller, weil alle ihr Licht teilten.“ Emil lächelte und gab Mila das letzte Sternplätzchen, und sie brach es entzwei. Geteilte Freude ist doppelte Freude, dachten sie, und draußen schneite es sanft.
8Häufige Fragen
Wann bezahle ich?
Am Ende des Gestaltens, bevor wir schreiben und malen – sicher über Stripe. Nach dem Kauf prüfst du zuerst deine Helden: Erst wenn sie passen, wird das ganze Buch gemalt. Jede Seite kannst du danach noch anpassen – Text, Bild und einzelne Details.
Was passiert mit dem Foto?
Das Foto wird genau einmal verwendet: um die Figur zu malen. Für die Buchseiten wird es nicht mehr gebraucht – die entstehen nur aus der gemalten Figur. Dein Buch sieht nur, wer es erstellt hat. Ein Buch, das nicht bezahlt wird, löschen wir samt Foto nach 30 Tagen.
Was kostet ein Buch?
Das digitale Buch kostet 6,99 € – zum Lesen im Browser und als PDF. Das gedruckte Buch gibt es dazu für + 29,99 € inklusive Versand.
Wie lange dauert das?
Nach dem Bezahlen sind die Figuren meist nach ein bis zwei Minuten da, das ganze Buch nach wenigen weiteren Minuten. Du kannst zuschauen, wie Seite für Seite entsteht.
Kann ich das Buch nachträglich ändern?
Ja. Jeden Text kannst du selbst umschreiben oder umschreiben lassen, und jedes Bild mit einer geänderten Szenenbeschreibung neu malen lassen – auch Wochen später noch.
Bereit für das erste eigene Buch?
In wenigen Minuten gestaltet und gemalt – zuerst prüfst du deine Helden, dann entsteht das ganze Buch.
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